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Dr. Mirette Bakir (geboren 1980 in Kairo) studierte Kunst und Design an der Fakultät der angewandten Künste der Helwan Universität Kairo und promovierte an der Bauhaus- Universität Weimar. In der Zeit zwischen 2003 und 2006 hatte sie einen Lehrstuhl für Kunst & Design an der Helwan Universität Kairo inne. 2007 und 2008 studierte sie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) als Gaststudentin Grafik und Video Art. Sie lebt und arbeitet in Leipzig.

Mirette Bakir bewegt sich zwischen wie auch in zwei Kulturen. Sie hat ihren ganz eigenen Blick auf Kunst als Reflektion von vergangener wie auch gegenwärtiger Lebenswirklichkeit entwickelt. Sie beschäftigt sich mit den Beziehungen zwischen den verschiedenen künstlerischen Sichtweisen, den Ebenen der Wirklichkeit und der Ambivalenz unserer emotionalen Existenz.  Mirette Bakir versucht, die Komplexität wie auch die Einfachheit unserer Welt durch ihre figurative Malerei zu zeigen.

In ihrer Promotionsarbeit „Visueller Ausdruck, Originalität und Techniken des Betrachtens“ zeigt sie Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Kunst-Epochen des 19. bis 21. Jahrhunderts auf – im Kontext komplexer Konzepte und des Einflusses der Technik auf die bildende Kunst, insbesondere auf die Malerei.

Mirette Bakir ist eine politische Künstlerin, die sich seit 2011 klar zu den demokratischen Zielen der ägyptischen Revolution bekennt und sich für deren Umsetzung aktiv engagiert. Der ägyptische Frühling ist für sie ein Traum, der Wirklichkeit werden kann.